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Hardware, Software und Sicherheit der Geräte im Blick (Inventar)
Mit dem erweiterten Inventar meldet jedes Gerät Hardware, Software, Sicherheits- und Betriebszustand samt Verlauf. Die Konsole zeigt das je Gerät und als Auswertung über alle Geräte, mit Sollwerten.
Vorschau diese Anleitung ist noch nicht am Gerät durchgeklickt. Knopfnamen und Abläufe stammen aus dem Programm, können aber in Einzelheiten abweichen.
- Für
- Verwalter eines Zugangs · Betreiber eines eigenen Relays
- Gilt für
- Eigenes Relay
- Lizenz
- Erweitertes Inventar (Lizenzmerkmal des eigenen Relays)
- Recht in der Konsole
- —; Freischaltung je Zugang nur System-Administrator
- Gesteuertes Gerät
- Windows · macOS · Linux
- Steuern von
- Browser
Worum es geht
Das erweiterte Inventar sammelt auf jedem Gerät, was Sie für Betrieb und Sicherheit wissen wollen: Betriebssystem, Hardware, Datenträger, installierte Programme, Firewall, Virenschutz, Verschlüsselung, offene Ports, ausstehende Neustarts und die Auslastung. Sie sehen es je Gerät und als Auswertung über alle Geräte — und können Sollwerte festlegen, die Abweichungen sichtbar machen.
Das brauchen Sie
- Eigenes Relay mit dem Lizenzmerkmal Erweitertes Inventar. In der Cloud auf browserdesk.de gibt es das erweiterte Inventar nicht. Kaufen: Preise, einspielen: A5.
- Ohne Lizenz kann der System-Administrator die Funktion einmal 10 Tage testen: Lizenzen → Funktionen der Lizenz → 10 Tage testen.
- Geräte mit einer aktuellen BrowserDesk-Fassung. Die vollen Werte unter Windows liefert der BrowserDesk-Dienst (läuft als System). Ohne Dienst, unter Linux und macOS fehlen Werte, die Administratorrechte brauchen.
So geht's
Ein Gerät ansehen
- Geräte → das Gerät anklicken (G1).
- Links unter Bestand → Erweitertes Inventar.
- Oben die Auslastung der letzten 24 Stunden, dann der Steckbrief (System, Gerät, Rechnername …), darunter die Befunde: auffällig · nicht ermittelbar · in Ordnung.
- Die Abschnitte Sicherheit, Datenträger, Netzwerk, Betrieb und Software aufklappen. Mit Filtern nach Merkmal oder Wert… suchen Sie zum Beispiel „firewall“ oder einen Programmnamen.
Alle Geräte auswerten
- Seitenleiste Bestand & Sicherheit (erscheint nur mit dem Lizenzmerkmal).
- Oben eine Auswertung wählen. Die Kacheln zeigen Geräte in dieser Auswertung, Zeilen, Nicht ermittelbar und Auffällig.
- Mit Suchen… eingrenzen; ein Klick auf eine Zeile öffnet das Gerät.
Sollwerte festlegen
In Bestand & Sicherheit → Sollwerte: Regeln je Zugang oder Tag, zum Beispiel „Firewall an“. Neun empfohlene Vorgaben lassen sich per Knopf übernehmen; sie überschreiben nichts.
Nur für bestimmte Zugänge (System-Administrator)
Bestand & Sicherheit → Mandanten: Ab Werk gilt das Inventar für jeden Zugang. Ein Systemhaus, das es je Kunde weiterverkauft, stellt auf ausgewählte Zugänge um und hakt diese an.
Daran sehen Sie, dass es geklappt hat
- In den Einzelheiten des Geräts unter Erweitertes Inventar stehen Werte mit „seit“ und dem Zeitpunkt der Messung.
- In der Geräteliste zeigt die Spalte Lizenz beim Merkmal Inventar aktiv.
- Bestand & Sicherheit zeigt das Gerät in den Auswertungen.
Gut zu wissen
- „Nicht ermittelbar“ ist nie „aus“ und nie „sicher“. Konnte ein Wert nicht gelesen werden (fehlende Rechte, nicht unterstützt), steht er grau mit Grund da — und, wenn vorhanden, mit dem zuletzt ermittelten Wert.
- Wie oft gemessen wird: Grundinventar alle 24 Stunden, Sicherheit alle 2 Stunden, Betrieb jede Stunde, Auslastung jede Minute.
- Was nie erhoben wird: Kennwörter, Schlüssel, Browserverlauf, Lesezeichen, Kontonamen (nur Zahlen), Befehlszeilen.
- Plattformen: Windows und Linux sind im Test gemessen, macOS ist ungemessen und meldet keine Auslastung. Linux und macOS sammeln mit Benutzerrechten; unter Linux fehlen dann zum Beispiel Seriennummer, SMART-Werte und die wirksame Firewall.
- Das Grundinventar (Reiter Inventar und Software in den Einzelheiten) gibt es auch ohne Lizenz.
- Mit dem Inventar kommen auch Alarme für CPU, Arbeitsspeicher und Platte (G12).
- Bei einer Lizenz je Techniker legt die Lizenz fest, wie viele Geräte Inventar melden — die zuerst angemeldeten.
Wenn es nicht klappt
| Sie sehen | Bedeutung und Abhilfe |
|---|---|
| Bestand & Sicherheit fehlt in der Seitenleiste | Das Lizenzmerkmal fehlt oder ist abgelaufen. Lizenzen → Funktionen der Lizenz prüfen. |
| „Das erweiterte Inventar ist in der Lizenz dieses Relays nicht enthalten. …“ | Wie oben. Das Grundinventar bleibt. |
| „Das erweiterte Inventar ist für diesen Mandanten nicht freigeschaltet. …“ | Das Relay steht auf „nur ausgewählte Zugänge“. Der System-Administrator hakt Ihren Zugang unter Bestand & Sicherheit → Mandanten an. |
| „Noch keine Meldungen. Geräte melden nach der nächsten Anmeldung mit einer Client-Version, die die erweiterte Inventarisierung enthält.“ | Die Geräte müssen sich einmal neu anmelden, ältere zuerst aktualisieren (G5). |
| Viele Werte „nicht ermittelbar“ wegen fehlender Rechte | Unter Windows BrowserDesk als Dienst einrichten (C4). |
| Ein Gerät meldet trotz Lizenz kein Inventar | Bei einer Lizenz je Techniker ist die Zahl der Inventar-Geräte erreicht. Die Spalte Lizenz nennt den Grund im Tooltip. |
Passt dazu
- G4 Nachsehen und schalten, welche Funktionen der Zugang hat
- G7 Software verteilen (Pakete, Rollouts)
- G12 Benachrichtigt werden, wenn ein Gerät offline geht oder voll läuft (Alarme)
- A5 Lizenz für das eigene Relay kaufen und einspielen
- A6 Zusatzmodule und Funktionen nachkaufen — und Plätze je Gerät verstehen