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Software verteilen (Pakete, Rollouts)
Software als Paket beschreiben, für einen Zugang freigeben und auf ein Gerät oder alle Geräte verteilen — in Wellen, mit Probelauf und Ergebnis je Gerät.
Vorschau diese Anleitung ist noch nicht am Gerät durchgeklickt. Knopfnamen und Abläufe stammen aus dem Programm, können aber in Einzelheiten abweichen.
- Für
- Verwalter eines Zugangs
- Gilt für
- Cloud · Eigenes Relay
- Lizenz
- Leistung „Softwareverteilung“ (Cloud)
- Recht in der Konsole
- Techniker (verteilen); Mandant-Administrator (Pakete anlegen, freigeben)
- Gesteuertes Gerät
- Windows · macOS · Linux
- Steuern von
- Browser
Worum es geht
Mit der Softwareverteilung installieren oder entfernen Sie Programme auf Ihren Geräten, ohne eine Sitzung zu öffnen. Ein Paket beschreibt, wie ein Programm erkannt, installiert und entfernt wird. Sie geben es für Ihren Zugang frei und verteilen es dann auf ein Gerät oder alle Geräte des Zugangs. In der Konsole heißt der Zugang Mandant.
Das brauchen Sie
- Rolle: Techniker oder höher zum Verteilen; Mandant-Administrator oder höher, um Pakete anzulegen und freizugeben.
- Cloud: die Leistung „Softwareverteilung“ (bezahlte Cloud; nicht in Free). Eigenes Relay: immer.
- Zugang: die Regel Softwareverwaltung erlauben darf nicht auf Aus stehen (G3).
- Gerät: online, Geräte-Einstellung Softwareverwaltung (Pakete installieren/entfernen) nicht auf Aus (ab Werk an).
- Pakete haben Abschnitte für Windows, macOS und Linux (Debian- und RPM-Systeme). Die Paketquellen Chocolatey und winget gibt es nur unter Windows.
So geht's
Schritt 1: Paket anlegen
- Seitenleiste Skripte & Pakete → Reiter Software. Es erscheint Software-Pakete.
- Neues Paket. Im Dialog Paket bearbeiten: - Metadaten: Name, Version, Anzeigename, Hersteller, Kategorie, Mandant (— global (alle Mandanten) — oder Ihr Zugang). - Reiter YAML: wie die Software erkannt, installiert und deinstalliert wird. Ein Assistent baut ein Grundgerüst. - Dateien: Installer und weitere Dateien anhängen. - Testlauf: das Paket auf genau einem verbundenen Gerät ausprobieren. Probelauf (ändert nichts) und Nur prüfen (ändert nichts) ändern dabei nichts.
- Speichern. Nach jeder Änderung die Version erhöhen — sonst erkennen Geräte kein Update.
Schritt 2: Freigeben
- In der Liste das Paket auf Ihren Zugang im Baum links ziehen. Rechtsklick auf das Paket entfernt die Zuordnung.
- Im Paket lässt es sich zusätzlich auf bestimmte Geräte oder Gruppen freigeben.
- Nur aktive, freigegebene Pakete lassen sich verteilen.
Schritt 3: Verteilen
- Geräte → Rechtsklick auf ein Gerät → Ausführen & Verteilen → Software verteilen….
- Das Paket wählen, Weiter.
- Im Abschnitt Paket verteilen: - Vorgehen: Installieren, falls nötig (empfohlen), Installieren erzwingen (Reparatur), Nur prüfen (ändert nichts) oder Probelauf (ändert nichts). - Absicht: Installieren oder Entfernen. - Ziel: Alle Geräte des Mandanten oder Nur ausgewählte Geräte.
- Verteilen.
Verteilt wird in Wellen zu höchstens acht Geräten gleichzeitig. Geräte, die offline sind, werden vermerkt und übersprungen; der Rollout läuft weiter.
Einzelne Programme aus Chocolatey oder winget (Windows)
In den Einzelheiten eines Windows-Geräts unter Software steht die installierte Software. Dort lässt sich über Paketquelle (Chocolatey oder winget) und Paket-ID (z. B. git, 7zip) ein Programm direkt Installieren. Unter Updates verfügbar stehen ausstehende Updates mit Alle aktualisieren.
Daran sehen Sie, dass es geklappt hat
- Die Laufansicht des Rollouts zeigt je Gerät Phase und Ergebnis.
- In den Einzelheiten des Geräts unter Software erscheint das Programm nach dem nächsten Einlesen (Aktualisieren liest das Inventar am Gerät neu ein).
- Reiter Updates unter Skripte & Pakete: Geräte mit ausstehenden Paket-Updates aus Chocolatey und winget.
Gut zu wissen
- Paket vor dem Rollout testen: Testlauf mit Probelauf (ändert nichts) auf einem Gerät zeigt, was passieren würde.
- Globale Pakete (Abzeichen „System“) pflegt der System-Administrator; Sie nutzen sie, ändern sie aber nicht.
- Am Gerät ungemessen: Für die Softwareverteilung liegt keine dokumentierte Messung an echten Geräten vor — insbesondere nicht für macOS und Linux.
- Software in mehreren Schritten oder nach Zeitplan verteilen: als Schritt in einem Workflow (G8).
Wenn es nicht klappt
| Sie sehen | Bedeutung und Abhilfe |
|---|---|
| „Für „…“ ist keine Software zugeordnet — erst in der Bibliothek zuweisen.“ | Kein Paket ist für den Zugang freigegeben. Schritt 2. |
| Ein Gerät steht im Rollout als übersprungen | Es war offline. Später erneut verteilen. |
| „software management disabled by tenant policy“ | Die Regel Softwareverwaltung erlauben steht auf Aus (G3). |
| „Softwareverteilung ist in BrowserDesk Free nicht enthalten, mit einer Cloud-Lizenz schon.“ | Die Leistung fehlt — G4, Preise. |
| Das Gerät meldet trotz neuer Fassung kein Update | Die Version im Paket wurde nicht erhöht. |
Passt dazu
- G1 Ein Gerät schnell finden: Geräteliste, Filter, „Alles finden“
- G3 Regeln für den Zugang: Zustimmung, Steuerung, nur aus dem eigenen Zugang, Zeitlimits, Sperre
- G6 Skripte auf Geräten ausführen und freigeben
- G8 Abläufe automatisieren (Workflows)
- G9 Hardware, Software und Sicherheit der Geräte im Blick (Inventar)