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Updates der Geräte steuern (Zielversion, automatische Updates, Update erzwingen)
Bringen Sie Geräte gezielt auf eine Fassung, halten Sie sie dort fest oder sperren Sie Updates — je Gerät, für den ganzen Zugang oder für das ganze Relay.
Geprüft am 2026-10-11
- Für
- Verwalter eines Zugangs · Betreiber eines eigenen Relays
- Gilt für
- Free · Cloud · Eigenes Relay
- Recht in der Konsole
- Mandant-Administrator (Gerät und Zugang); Versionsmanagement nur System-Administrator
- Gesteuertes Gerät
- Windows · macOS · Linux
- Steuern von
- Browser
- ab Fassung
- 20261005.1
Worum es geht
BrowserDesk aktualisiert sich auf den Geräten selbst. Als Verwalter bestimmen Sie, auf welche Fassung ein Gerät geht und ob überhaupt: Sie weisen einem Gerät oder dem ganzen Zugang eine Zielversion zu, sperren Updates während einer Testphase oder lassen die Geräte frei der neuesten Fassung folgen. In der Konsole heißt der Zugang Mandant.
Das brauchen Sie
- Eine Anmeldung an der Konsole mit der Rolle Mandant-Administrator oder höher.
- Für die Freigabe je Plattform und die Zwangsversion des ganzen Relays: die Rolle System-Administrator (eigenes Relay). Auf browserdesk.de legt das der Betreiber fest.
- Geräte mit einer aktuellen BrowserDesk-Fassung — ältere Geräte empfangen Zuweisungen erst nach einem Update.
So geht's
Eine Zielversion für ein Gerät (oder mehrere)
- Geräte öffnen, das Gerät suchen (G1). Für mehrere: die Kästchen links ankreuzen.
- Rechtsklick → Verwalten → Version zuweisen….
- Im Dialog Version zuweisen unter Ziel-Version eine Fassung wählen und Zuweisen klicken.
- Zum Zurücknehmen dieselbe Stelle und — Keine (Zuweisung entfernen) — wählen.
Das Gerät lädt die Fassung beim nächsten Verbindungsaufbau, prüft sie und startet neu — auch wenn es selbst keine automatischen Updates macht.
Eine Zielversion für alle Geräte des Zugangs
- Mandanten → Zugang doppelt anklicken (Mandant bearbeiten) → Reiter Geräte & Updates.
- Abschnitt Version & Updates → Version für alle Geräte (ohne eigene Zuweisung) wählen.
- Speichern.
Ein Gerät mit eigener Zuweisung behält seine. — keine (globale Version) — heißt: Es gilt die Vorgabe des Relays.
Updates sperren
- Ganzer Zugang: im selben Abschnitt Updates für alle Geräte dieses Mandanten sperren anhaken, Speichern.
- Einzelne Geräte: Rechtsklick → Verwalten → Updates sperren bzw. Updates entsperren. Oder in den Einzelheiten des Geräts unter Übersicht die Zeile Updates → Gerät sperren.
Automatische Updates ein- oder ausschalten
Geräte-Einstellung Automatische Updates in der Gruppe Software und Updates — für ein Gerät, den Zugang oder das ganze Relay (G2).
Für das ganze Relay (System-Administrator)
Einstellungen → Versionsmanagement:
- Freigegebene Version je Plattform: welche Fassung Geräte ohne Zuweisung ziehen, getrennt für Windows, Linux, Android/Fire TV, Relay, macOS und iOS. Darunter steht, wie viele Geräte welche Fassung haben.
- Zwangsversion: bringt alle Geräte einer Plattform auf genau diese Fassung.
- Im selben Abschnitt darunter Rollout-Drosselung: Max. gleichzeitige Updates begrenzt, wie viele Geräte gleichzeitig laden (0 = unbegrenzt).
Daran sehen Sie, dass es geklappt hat
- In den Einzelheiten des Geräts unter Übersicht: Aktuelle Version und Ziel-Version mit dem Zusatz „(Update ausstehend)“ oder „(erreicht)“; kommt das Ziel vom Zugang, steht dort „(Mandant, …)“.
- Links Update-Verlauf: welches Update wann von welcher auf welche Fassung lief.
- In der Geräteliste die Spalte Version — lässt sich filtern und gruppieren.
Gut zu wissen
- Reihenfolge: Gerät → Zugang → Relay. Die Zuweisung am Gerät gewinnt.
- Ziel und Automatik streiten nicht mehr: Hat ein Gerät eine Zielversion oder eine Sperre, installiert die Automatik keine andere Fassung — weder neuer noch älter. Ohne Ziel folgt es der freigegebenen Fassung.
- Sperre heißt Stillstand: Ein gesperrtes Gerät bleibt auf seiner Fassung, auch wenn eine neue erscheint. Wer am Gerät selbst auf Aktualisieren klickt, darf das weiterhin.
- Linux: Ein Ziel, das älter ist als die neueste Fassung im Update-Server, erreicht ein Linux-Gerät nicht. Die Sperre wirkt.
- Ohne Konsole: Ein Gerät lässt sich auch am Gerät selbst per Befehl auf die freigegebene Fassung bringen — siehe Update erzwingen.
- Ein Gerät, das sich länger als 14 Tage nicht neu angemeldet hat, kann einmal die neueste Fassung installieren und wird bei der nächsten Anmeldung auf sein Ziel zurückgeholt.
Wenn es nicht klappt
| Sie sehen | Bedeutung und Abhilfe |
|---|---|
| Ziel-Version bleibt bei „(Update ausstehend)“ | Das Gerät ist offline oder hat sich noch nicht neu verbunden. Oder Updates sind gesperrt — Zeile Updates prüfen (gesperrt bzw. gesperrt (Mandant)). |
| Die Liste unter Ziel-Version ist leer oder alt | Die Liste kommt aus dem Update-Server. Beim eigenen Relay: Einstellungen → Versionsmanagement prüfen. |
| Ein Gerät springt zwischen zwei Fassungen hin und her | Ältere BrowserDesk-Fassungen (vor 20261005.1) kannten die Regel „Ziel bremst die Automatik“ noch nicht. Gerät einmal auf das Ziel bringen. |
| Ein Linux-Gerät bleibt auf einer neueren Fassung als dem Ziel | Linux kann nicht auf eine ältere Fassung zurück (siehe oben). |
| Versionsmanagement fehlt | Ihre Rolle ist nicht System-Administrator. Nutzen Sie die Zuweisung je Zugang oder Gerät. |