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Eine Einstellung auf der richtigen Ebene setzen (Relay → Zugang → Gerät)
Geräte-Einstellungen gibt es auf drei Ebenen. Was Sie beim Zugang setzen, gilt für alle seine Geräte; ein Gerät kann es übersteuern. So finden Sie heraus, woher ein Wert kommt.
Geprüft am 2026-10-11
- Für
- Verwalter eines Zugangs · Betreiber eines eigenen Relays
- Gilt für
- Free · Cloud · Eigenes Relay
- Recht in der Konsole
- Mandant-Administrator (Zugang und Gerät); System-Standard nur System-Administrator
- Gesteuertes Gerät
- Windows · macOS · Linux
- Steuern von
- Browser
- ab Fassung
- 20260924.11
Worum es geht
Viele Einstellungen eines Geräts — Steuerung erlauben, Zwischenablage, Updates, Wake-on-LAN, Zeitlimits — setzen Sie in der Konsole. Damit Sie nicht jedes Gerät einzeln anfassen müssen, gibt es drei Ebenen: System (für das ganze Relay), Zugang (für alle Geräte eines Zugangs) und Gerät. Die Regel ist einfach: Was näher am Gerät steht, gewinnt. In der Konsole heißt der Zugang Mandant.
Das brauchen Sie
- Eine Anmeldung an der Konsole mit der Rolle Mandant-Administrator oder höher. Andere Rollen sehen die Werte, ändern dürfen sie nur Verwalter.
- Für die oberste Ebene (System) die Rolle System-Administrator des Relays. Auf browserdesk.de ist das der Betreiber, nicht Sie.
- Das Gerät braucht eine aktuelle BrowserDesk-Fassung; manche Einstellungen nennen in ihrem Hinweis, ab welcher Fassung das Gerät sie kennt (zum Beispiel „Ab Client 20261010.24“).
So geht's
Die Reihenfolge
| Ebene | Wo in der Konsole | Gilt für |
|---|---|---|
| Gerät | Geräte → Gerät anklicken → links Einstellungen → Einstellungen (Fernverwaltung) → Übernehmen | nur dieses Gerät |
| Zugang | Mandanten → Zugang doppelt anklicken (Mandant bearbeiten) → Reiter Geräte & Updates → Geräte-Einstellungen (Mandant) → Speichern | alle Geräte des Zugangs ohne eigenen Wert |
| System | Einstellungen → Geräte-Standard (System) → Systemweite Vorgaben → Speichern | alle Geräte aller Zugänge ohne eigenen Wert |
| Gerät selbst | Einstellungen im Programm am Gerät | nur, wenn keine Ebene darüber etwas gesetzt hat |
Jede Zeile hat drei Stellungen: Vererbt, An, Aus (bei Auswahlfeldern Vererbt oder ein Wert). Vererbt heißt: Diese Ebene setzt nichts, es gilt die Ebene darüber.
Eine Einstellung für alle Geräte eines Zugangs
- Mandanten öffnen und den Zugang doppelt anklicken.
- Reiter Geräte & Updates wählen und den Abschnitt Geräte-Einstellungen (Mandant) aufklappen (er ist zugeklappt), danach die gewünschte Gruppe ebenfalls aufklappen.
- Die Zeile suchen. Sie stehen in Gruppen: Zugriff und Rechte, Sitzung und Bild, Erreichbarkeit, Software und Updates, Vorschaubild (Datenschutz).
- An, Aus oder einen Wert wählen und Speichern klicken.
Eine Ausnahme für ein einzelnes Gerät
- Geräte → das Gerät anklicken (G1) → links Einstellungen.
- Unter Einstellungen (Fernverwaltung) die Zeile umstellen.
- Übernehmen klicken.
Um die Ausnahme wieder aufzuheben, die Zeile auf Vererbt stellen und Übernehmen klicken.
Herausfinden, woher ein Wert kommt
Rechts in jeder Zeile steht effektiv: mit dem Wert, der am Gerät gilt, und darunter die Herkunft:
| Herkunft | Bedeutung |
|---|---|
| vom Gerät | auf der Geräte-Ebene gesetzt |
| geerbt: Mandant | kommt vom Zugang |
| geerbt: System-Standard | kommt aus Geräte-Standard (System) |
| dieser Mandant | (im Zugang) auf dieser Ebene gesetzt |
Steht neben dem Gruppentitel zum Beispiel „2 gesetzt“, sind in dieser Gruppe zwei Werte auf dieser Ebene gesetzt.
Daran sehen Sie, dass es geklappt hat
- In der Zeile steht bei effektiv: der gewünschte Wert mit der richtigen Herkunft.
- Am Gerät: im Programm EinstellungenNetzwerk → Karte Relay-Einstellungen → Abschnitt Verwaltete Einstellungen. Mit Jetzt vom Relay laden holt das Gerät den neuesten Stand.
- Einige Schalter im Programm am Gerät zeigen eine Vorgabe der Verwaltung mit dem Satz „Vom Administrator festgelegt (…) — hier nicht änderbar.“
Gut zu wissen
- Wann es wirkt: Das Gerät übernimmt die Werte beim nächsten Verbindungsaufbau mit dem Relay. Ein Gerät ohne laufende Sitzung meldet sich dafür kurz neu an; ein Gerät, das offline ist, übernimmt sie bei seiner nächsten Anmeldung.
- Zwei Arten von Einstellungen, zwei Orte: Was das Gerät tut (Rechte, Bild, Updates, Zeitlimits), steht in den Geräte-Einstellungen. Regeln für den ganzen Zugang — wer steuern darf, ob Skripte erlaubt sind, zweiter Faktor — stehen im Reiter Governance-Policy desselben Dialogs (G3).
- Updates stellen Sie zusätzlich über Zielversion und Sperre ein (G5).
- Ein-Ort-Regel: Eine Einstellung steht auf jeder Ebene genau einmal. Querschnitt wie E-Mail des Zugangs liegt im Reiter E-Mail des Zugangs, nicht in einem Fachmodul.
Wenn es nicht klappt
| Sie sehen | Bedeutung und Abhilfe |
|---|---|
| Der Wert ändert sich am Gerät nicht | Steht in der Zeile bei der Herkunft vom Gerät? Dann übersteuert das Gerät den Zugang — dort auf Vererbt stellen. Sonst: Ist das Gerät online? Es übernimmt erst beim nächsten Verbindungsaufbau. |
| Das Gerät kennt die Einstellung nicht | Ältere Fassungen überlesen neue Einstellungen. Das Gerät aktualisieren (G5). |
| Geräte-Standard (System) fehlt in den Einstellungen | Ihre Rolle ist nicht System-Administrator. Nutzen Sie die Ebene des Zugangs. |
| Im Zugang steht „Nach dem Anlegen des Mandanten verfügbar.“ | Der Zugang ist noch nicht gespeichert. Erst Speichern, dann erneut öffnen. |
Passt dazu
- G1 Ein Gerät schnell finden: Geräteliste, Filter, „Alles finden“
- G3 Regeln für den Zugang: Zustimmung, Steuerung, nur aus dem eigenen Zugang, Zeitlimits, Sperre
- G5 Updates der Geräte steuern (Zielversion, automatische Updates, Update erzwingen)
- B1 Zum ersten Mal in der Konsole anmelden und sich zurechtfinden
- E31 Das Gerät nach der Sitzung automatisch sperren lassen
- E32 Sitzungen bei Leerlauf oder nach einer Höchstdauer beenden lassen