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Die eigene Smartcard am Windows-Gerät benutzen
Ihre Signaturkarte oder Ihr Firmenausweis steckt bei Ihnen im Kartenleser. In der Sitzung reichen Sie die Karte weiter — am Windows-Gerät steckt sie dann im „BrowserDesk Kartenleser 0“, und jedes Programm dort kann sie benutzen.
Vorschau diese Anleitung ist noch nicht am Gerät durchgeklickt. Knopfnamen und Abläufe stammen aus dem Programm, können aber in Einzelheiten abweichen.
- Für
- Techniker
- Gilt für
- Cloud · Eigenes Relay
- Lizenz
- usbredirect
- Recht in der Konsole
- Geräte umleiten (deviceRedirect)
- Gesteuertes Gerät
- Windows
- Steuern von
- Programm (Windows, macOS, Linux)
- ab Fassung
- 20261011.21
Worum es geht
Sie müssen am Kundenrechner etwas mit Ihrer Smartcard erledigen — eine Signatur, eine Anmeldung mit dem Firmenausweis. Die Karte steckt bei Ihnen im Kartenleser. In der Sitzung reichen Sie sie weiter: am Windows-Gerät erscheint ein Kartenleser „BrowserDesk Kartenleser 0“ mit Ihrer Karte, und Programme dort benutzen sie, als steckte sie dort. Die Karte selbst bleibt bei Ihnen; über die Leitung gehen nur Kartenbefehle und Antworten.
Das brauchen Sie
- Lizenzmerkmal
usbredirect: in der bezahlten Cloud enthalten, beim eigenen Relay mit Lizenz für die USB-Umleitung. Bei Free nie. - Recht „Geräte umleiten“ am Gerät. Ab Werk ist es aus. Nur ein Verwalter schaltet es in der Konsole ein: Einstellungen des Geräts → Zugriff und Rechte → Geräte umleiten (Smartcard des Technikers).
- Am Gerät: Windows auf einem 64-Bit-Prozessor (x64), mit installiertem BrowserDesk-Dienst (C4), in einer angemeldeten Benutzersitzung. Nicht auf Windows Server, ARM64 und im S-Modus.
- Bei Ihnen: das BrowserDesk-Programm am Rechner und ein Kartenleser mit Ihrer Karte.
- Rechte in der Sitzung: Sie steuern das Gerät. In einer Leitstand-Kachel geht es nicht.
So geht's
- Karte in Ihren Kartenleser stecken.
- In der Sitzung DateienSmartcard weiterreichen … wählen.
- Im Fenster Smartcard weiterreichen stehen Ihre Leser mit ihrem Zustand, zum Beispiel Karte steckt. Fehlt einer: Leser anschließen, Neu einlesen.
- Den Leser wählen, Weiterreichen klicken. Es erscheint „Smartcard wird am Gerät eingesteckt …“. Beim ersten Mal richtet der Dienst den Kartenleser am Gerät ein; das dauert einige Sekunden.
- Am Gerät mit der Karte arbeiten. Die PIN wird am Gerät eingegeben.
- Fertig? DateienSmartcard zurückholen oder Zurückholen in der Anzeige unten links.
Daran sehen Sie, dass es geklappt hat
- Bei Ihnen steht unten links eine Anzeige in Warnfarbe mit der Zahl der Zugriffe und Zurückholen.
- Am Gerät erkennt die Zertifikatsauswahl oder die Signatursoftware die Karte im „BrowserDesk Kartenleser 0“.
Was die andere Seite sieht
Unter Windows erscheint unten rechts ein Fenster „Smartcard von … steckt im „BrowserDesk Kartenleser 0“.“ mit Beenden. Eine Zustimmung am Gerät fragt BrowserDesk dafür nicht ab — dafür ist das Recht „Geräte umleiten“ da.
Gut zu wissen
- Die Karte ist bei Ihnen gesperrt, solange sie weitergereicht ist — andere Programme an Ihrem Rechner kommen nicht an sie.
- PIN am Gerät: Die PIN tippen Sie über die Tastatur des Kundengeräts. Reichen Sie die Karte nur an vertrauenswürdige Geräte weiter. Leser mit eigenem Tastenfeld (Pinpad) werden nicht durchgereicht.
- Ziehen und Stecken bei Ihnen kommt am Gerät an: Karte gezogen = Karte am Gerät gezogen.
- Ende: beim Zurückholen, mit Beenden am Gerät, am Sitzungsende, nach 10 Minuten ohne Kartenzugriff und wenn das Steuern oder das Recht wegfällt. Ihre Karte wird dabei zurückgesetzt — eine am Gerät geprüfte PIN bleibt nicht offen.
- Der Kartenleser bleibt am Gerät eingerichtet, aber abgeschaltet; kein Programm sieht ihn dann. Ganz entfernen: Kartenleser vom Gerät entfernen im Fenster Smartcard weiterreichen (nur, solange keine Karte weitergereicht ist).
- Nichts wird mitgeschrieben: BrowserDesk protokolliert keine Karteninhalte, nur Leser, Richtung und die Zahl der Zugriffe.
- Beim Einrichten des Kartenlesers vertraut Windows dem Herausgeber ondeso nur für diesen einen Schritt.
Wenn es nicht klappt
| Sie sehen | Bedeutung und Abhilfe |
|---|---|
| „Das Recht „Geräte umleiten“ ist an diesem Gerät aus (Konsole → Geräte-Einstellungen).“ | Den Verwalter bitten, Geräte umleiten (Smartcard des Technikers) für das Gerät einzuschalten. |
| „Nur mit installiertem BrowserDesk-Dienst — der Kartenleser wird mit Administratorrechten eingerichtet.“ | Dienst am Gerät einrichten (C4). |
| „Eine Smartcard des Technikers kann bisher nur an Windows-Geräten stecken.“ | Das Gerät ist ein Mac oder Linux-Rechner. |
| „Auf Windows Server nicht freigegeben (der Kartenleser ist nicht von Microsoft signiert).“ | Auf Windows Server geht es nicht. |
| „Nur auf 64-Bit-Windows (x64) — für ARM64 bräuchte der Kartenleser eine Signatur von Microsoft.“ | ARM-Geräte werden nicht unterstützt. |
| „Im S-Modus lässt Windows nur von Microsoft signierte Treiber zu.“ | Windows im S-Modus wird nicht unterstützt. |
| „Nur in einer angemeldeten Benutzersitzung (nicht am Sperr- oder Anmeldebildschirm).“ | Erst am Gerät anmelden bzw. entsperren. |
| „Kein Kartenleser gefunden. Leser anschließen und „Neu einlesen“.“ | Bei Ihnen ist kein Leser angeschlossen. |
| Karte steckt (antwortet nicht) | Die Karte antwortet nicht. Neu stecken, dann Neu einlesen. |
| „Am Gerät steckt schon eine Smartcard eines Technikers.“ | Erst die andere Karte zurückholen. |
| „BrowserDesk am Gerät aktualisieren — diese Fassung kennt das Weiterreichen einer Smartcard nicht.“ | Am Gerät läuft eine Fassung vor 20261011.21. |
Passt dazu
- E22 Den eigenen USB-Stick oder Ordner am Gerät als Laufwerk nutzen
- E23 Ein Laufwerk des Geräts beim Techniker öffnen — mit Zustimmung am Gerät
- C4 Ein Gerät jederzeit erreichen, auch wenn niemand davor sitzt
- G2 Eine Einstellung auf der richtigen Ebene setzen (Relay → Zugang → Gerät)
- G4 Nachsehen und schalten, welche Funktionen der Zugang hat