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Einem Rechner ohne Bildschirm einen virtuellen Monitor geben
Liefert ein Rechner ohne angeschlossenen Monitor kein oder nur ein kleines Bild, schalten Sie in der Sitzung einen virtuellen Monitor zu. Sie sehen und bedienen ihn wie einen echten; am Ende der Sitzung geht er wieder weg.
Vorschau diese Anleitung ist noch nicht am Gerät durchgeklickt. Knopfnamen und Abläufe stammen aus dem Programm, können aber in Einzelheiten abweichen.
- Für
- Techniker
- Gilt für
- Free · Cloud · Eigenes Relay
- Gesteuertes Gerät
- Windows · Linux
- Steuern von
- Programm (Windows, macOS, Linux) · Browser
- ab Fassung
- 20261010.36
Worum es geht
Ein Mini-PC im Schrank, ein Rechner ohne Monitor oder ein zugeklappter Laptop: Je nach Grafiktreiber liefert er dann gar kein Bild, ein schwarzes Bild oder nur 1024×768. In der Sitzung schalten Sie einen virtuellen Monitor zu. BrowserDesk wechselt auf ihn, und Sie arbeiten wie an einem echten Bildschirm. Am Ende der Sitzung geht er von selbst wieder weg.
Das brauchen Sie
- Windows-Gerät: 64-Bit-Windows (x64, kein Windows Server) mit installiertem BrowserDesk-Dienst (C4). Beim ersten Mal installiert BrowserDesk dafür den quelloffenen Treiber „Virtual Display Driver“.
- Linux-Gerät: eine Wayland-Sitzung (GNOME, KDE), deren Bildschirmfreigabe virtuelle Monitore kennt. Beim ersten Mal muss jemand am Gerät die Bildschirmfreigabe bestätigen.
- Bei Ihnen: das BrowserDesk-Programm am Rechner oder der Web-Zugriff (D4).
- Rechte: Sie steuern das Gerät. Aus einer Leitstand-Kachel geht es nicht.
- In allen Modellen.
So geht's
- In der Sitzung AnsichtVirtueller Monitor … wählen.
- Das Fenster Virtueller Monitor zeigt „Status: aus“. Einschalten klicken.
- Ein Balken zeigt, dass gearbeitet wird. Beim ersten Mal unter Windows wird der Treiber installiert; das dauert etwas.
- BrowserDesk wechselt das Bild auf den neuen Monitor. Schließen.
- Ausschalten: wieder AnsichtVirtueller Monitor … → Ausschalten — oder einfach die Sitzung beenden.
Im Browser: Menü Ansicht → Virtuellen Monitor einschalten bzw. Virtuellen Monitor ausschalten.
Daran sehen Sie, dass es geklappt hat
- Das Fenster zeigt „Status: an“.
- Das Bild zeigt einen Desktop in normaler Auflösung statt Schwarz oder 1024×768. Die Auflösung lässt sich danach anpassen (E2).
Was die andere Seite sieht
Nichts auf einem echten Bildschirm — der virtuelle Monitor ist unsichtbar. Unter Linux erscheint beim ersten Mal die Frage des Systems nach der Bildschirmfreigabe.
Gut zu wissen
- Nur für die Sitzung: Geht der letzte Betrachter, schaltet BrowserDesk den Monitor ab. Stürzt etwas ab, räumt BrowserDesk beim nächsten Start auf.
- Der Treiber bleibt unter Windows installiert, aber abgeschaltet; das nächste Einschalten geht schneller. Ganz entfernen: im Fenster Treiber vom Gerät entfernen (nur wenn der Monitor aus ist).
- Vertrauen: Beim Installieren vertraut Windows dem Herausgeber des Treibers nur für diesen einen Schritt. BrowserDesk prüft das Paket vorher; ein verändertes Paket installiert es nicht.
- Fremde Treiber: Ist schon ein anderer „Virtual Display Driver“ eingerichtet, schaltet BrowserDesk ihn nicht um. Andere virtuelle Monitore (Parsec, RustDesk, Amyuni) vertragen sich nicht immer.
- Windows Server, ARM-Geräte, Linux mit X11: hier hilft ein HDMI- oder DisplayPort-Dummy-Stecker (EDID-Emulator) — das System sieht dann einen echten Monitor.
- macOS kann keinen virtuellen Monitor zuschalten.
Wenn es nicht klappt
| Sie sehen | Bedeutung und Abhilfe |
|---|---|
| „Windows Server: Der mitgelieferte Treiber ist nicht von Microsoft zertifiziert und lädt dort nicht. …“ | Auf Windows Server einen Dummy-Stecker einstecken. |
| „Nur mit installiertem BrowserDesk-Dienst (der Treiber braucht Administratorrechte).“ | Dienst am Gerät einrichten (C4). |
| „Der mitgelieferte Treiber gibt es nur für x64-Prozessoren (dieses Gerät: ARM64). Bitte einen Dummy-Stecker verwenden.“ | ARM-Gerät — Dummy-Stecker. |
| „Nur in einer Wayland-Sitzung (GNOME, KDE). Unter X11: Dummy-Stecker oder xserver-xorg-video-dummy (siehe Hilfe).“ | Das Linux-Gerät läuft mit X11. |
| „Das Portal hat keinen virtuellen Monitor geliefert. Beim ersten Mal muss jemand am Gerät die Bildschirmfreigabe bestätigen; danach geht es ohne Rückfrage.“ | Jemanden am Gerät die Frage bestätigen lassen und erneut einschalten. |
| „Windows hat die Signatur des Treibers nicht anerkannt (Code 52) …“ | Eine Richtlinie am Gerät lässt den Treiber nicht zu. Dummy-Stecker verwenden. |
| „Der Treiber ließ sich nicht starten (Code 10). Läuft schon ein anderer virtueller Monitor (Parsec, RustDesk, Amyuni)? …“ | Anderen virtuellen Monitor am Gerät abschalten oder Dummy-Stecker verwenden. |
| „Auf diesem Gerät ist bereits ein fremder „Virtual Display Driver“ eingerichtet — BrowserDesk schaltet ihn nicht um.“ | BrowserDesk lässt den fremden Treiber unangetastet. |
| „Die Signatur des Treiberpakets stimmt nicht — BrowserDesk installiert es so nicht.“ | Das Treiberpaket am Gerät ist verändert. BrowserDesk installiert es dann nicht. |
| Menüpunkt fehlt | Das Gerät ist ein Mac oder hat eine ältere BrowserDesk-Fassung, oder Sie steuern nicht. |