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Den eigenen USB-Stick oder Ordner am Gerät als Laufwerk nutzen

Sie wählen in der Sitzung einen Ordner oder Ihren USB-Stick — am Gerät erscheint er als Laufwerk „BrowserDesk – <Ihr Name>“, solange die Sitzung läuft. Nichts wird kopiert; das Gerät liest nur, was es öffnet.

Vorschau diese Anleitung ist noch nicht am Gerät durchgeklickt. Knopfnamen und Abläufe stammen aus dem Programm, können aber in Einzelheiten abweichen.

Für
Techniker
Gilt für
Cloud · Eigenes Relay
Lizenz
usbredirect
Gesteuertes Gerät
Windows · Linux · macOS
Steuern von
Programm (Windows, macOS, Linux)
ab Fassung
20261011.12

Worum es geht

Sie haben Treiber, Setups oder Werkzeuge auf Ihrem USB-Stick oder in einem Ordner. Statt Datei für Datei zu senden, wählen Sie in der Sitzung den Ordner. Am Gerät erscheint er im Explorer als Laufwerk „BrowserDesk – <Ihr Name>“, solange die Sitzung läuft. Die Dateien bleiben bei Ihnen; das Gerät liest nur, was dort geöffnet wird. Ein Treiber wird dafür nicht installiert.

Das brauchen Sie

  • Lizenzmerkmal usbredirect: in der bezahlten Cloud enthalten, beim eigenen Relay mit Lizenz für die USB-Umleitung. Bei Free nie.
  • Bei Ihnen: das BrowserDesk-Programm am Rechner (Windows, Linux oder macOS). Am Handy und im Browser gibt es die Funktion nicht.
  • Am Gerät: eine angemeldete Benutzersitzung (nicht der Sperr- oder Anmeldebildschirm). - Windows: der Windows-Dienst „WebClient“ (bei Windows Server die Funktion „WebDAV-Redirector“). - Linux: gvfs („gio“) in einer Desktop-Sitzung.
  • Rechte: Sie steuern das Gerät und haben die Freigabe „Dateien übertragen“.
  • Eine normale Sitzung — in einer Leitstand-Kachel geht es nicht (D8).

So geht's

  1. In der Sitzung DateienLaufwerk freigeben … wählen.
  2. Im Fenster Laufwerk freigeben den Stick oder Ordner wählen. Eine Ebene höher geht zurück.
  3. Soll das Gerät dort auch anlegen, ändern und löschen dürfen: Schreiben erlauben setzen. Vorgabe ist nur lesen.
  4. Diesen Ordner freigeben klicken.
  5. Unten links in Ihrem Sitzungsfenster steht „„…“ am Gerät als X: · nur lesen“ (bzw. „lesen und schreiben“) mit Beenden.
  6. Am Gerät öffnen Sie den Explorer — das Laufwerk „BrowserDesk – <Ihr Name>“ ist da.
  7. Fertig? DateienLaufwerk-Freigabe beenden oder Beenden unten links. Das Ende der Sitzung beendet die Freigabe ebenso.

Daran sehen Sie, dass es geklappt hat

  • Im Explorer des Geräts steht ein Laufwerk „BrowserDesk – <Ihr Name>“ mit dem Inhalt Ihres Ordners.
  • Bei Ihnen zeigt die Anzeige unten links den Laufwerksbuchstaben am Gerät.

Was die andere Seite sieht

  • Windows: unten rechts ein kleines Fenster, immer im Vordergrund: „Laufwerk des Technikers eingebunden (X:).“ mit Beenden.
  • Linux und macOS: dieselbe Zeile in der Fußzeile des BrowserDesk-Fensters; beendet wird dort über die Kachel „Dateien“.
  • Schaltet die Person am Gerät „Dateien“ aus, endet jede Laufwerk-Freigabe sofort.

Gut zu wissen

  • Nichts wird kopiert. Das Gerät holt nur die Stücke, die es liest. Ohne Sitzung ist das Laufwerk weg.
  • Nur lesen ist die Vorgabe. Das setzt Ihr Rechner selbst durch — Änderungsversuche am Gerät scheitern mit „Zugriff verweigert“.
  • Nur der gewählte Ordner ist sichtbar, nichts darüber. Verknüpfungen, die aus dem Ordner hinauszeigen, bleiben unsichtbar. Eine Datei autorun.inf im obersten Ordner ist am Gerät nicht zu sehen.
  • 50-MB-Grenze unter Windows: Ohne BrowserDesk-Dienst am Gerät lassen sich dort Dateien über 50 MB nicht öffnen (Grenze des Windows-WebDAV-Dienstes). Mit Dienst hebt BrowserDesk die Grenze für die Sitzung an und stellt sie danach zurück. Schreiben großer Dateien ist davon nicht betroffen.
  • Programme „als Administrator“ sehen das Laufwerk unter Windows nicht; der Explorer und normale Programme schon.
  • Ein Laufwerk zur Zeit je Richtung und Gerät.
  • Die Gegenrichtung — ein Stick am Gerät erscheint bei Ihnen — ist E23. Eine Smartcard weiterreichen: E24.

Wenn es nicht klappt

Sie sehenBedeutung und Abhilfe
Menüpunkt ausgegraut, Hinweis „Die USB-Umleitung ist in der Lizenz dieses Zugangs nicht enthalten.“Merkmal usbredirect fehlt (G4).
„Nur in einer angemeldeten Benutzersitzung (nicht am Sperr- oder Anmeldebildschirm).“Am Gerät ist niemand angemeldet oder der Bildschirm ist gesperrt. Erst anmelden bzw. entsperren.
„Das Gerät kennt diese Funktion noch nicht (BrowserDesk am Gerät aktualisieren).“Am Gerät läuft eine ältere Fassung. Aktualisieren.
„Laufwerk freigeben darf nur, wer das Gerät steuert.“Sie sehen nur zu. Steuerung übernehmen.
„Dafür fehlt die Freigabe „Dateien übertragen“.“Am Gerät bzw. in der Konsole ist „Dateien“ aus.
„Der Windows-Dienst „WebClient“ fehlt auf diesem Gerät (Windows Server: Funktion „WebDAV-Redirector“ installieren).“Auf Windows Server die Funktion „WebDAV-Redirector“ installieren.
„Der Windows-Dienst „WebClient“ ist deaktiviert (Fehler 1058).“Am Gerät ist der Dienst WebClient abgeschaltet. Ein Administrator des Geräts muss ihn wieder zulassen.
„Windows hat das Laufwerk abgelehnt (Netzwerkname nicht gefunden, Fehler 67).“Siehe H21.
„Auf diesem Linux fehlt gvfs („gio“, Paket gvfs bzw. gvfs-backends) — damit bindet Linux WebDAV ohne root ein.“Am Linux-Gerät gvfs installieren.
„Dateien über 50 MB lassen sich hier nicht öffnen …“Die 50-MB-Grenze gilt (siehe oben). Große Dateien per Dateiübertragung senden (E8).