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„Das Laufwerk erscheint nicht“
Sie geben einen Ordner oder USB-Stick als Laufwerk frei, aber am anderen Ende taucht nichts auf — oder Windows meldet Fehler 67. Hier stehen die Gründe der Reihe nach, von der Lizenz bis zu gvfs unter Linux.
Vorschau diese Anleitung ist noch nicht am Gerät durchgeklickt. Knopfnamen und Abläufe stammen aus dem Programm, können aber in Einzelheiten abweichen.
- Für
- Techniker
- Gilt für
- Cloud · Eigenes Relay
- Lizenz
- usbredirect
- Gesteuertes Gerät
- Windows · Linux
- Steuern von
- Programm (Windows, macOS, Linux)
- ab Fassung
- 20261011.12
Worum es geht
Sie haben in der Sitzung DateienLaufwerk freigeben … gewählt (Ihr Ordner am Gerät, E22) oder DateienLaufwerk des Geräts einbinden … (Laufwerk des Geräts bei Ihnen, E23). Aber das Laufwerk taucht nicht auf, der Menüpunkt ist grau, oder Windows meldet „Fehler 67“.
Das brauchen Sie
- Das Lizenzmerkmal für die USB-Umleitung (bezahlte Cloud oder eigenes Relay mit dieser Lizenz; nie Free).
- BrowserDesk am Rechner (Windows, Linux oder macOS) — nicht am Handy und nicht im Browser.
- Am Gerät eine angemeldete Benutzersitzung.
So geht's
- Ist der Menüpunkt grau? Mit der Maus darüber fahren — der Hinweis nennt den Grund: - „Die USB-Umleitung ist in der Lizenz dieses Zugangs nicht enthalten.“ → Funktion fehlt (H22, G4). - „Ob die USB-Umleitung lizenziert ist, ließ sich beim Relay nicht ermitteln.“ → Das Gerät erreicht das Relay gerade nicht. Kurz warten, neu verbinden. - „Nur in einer angemeldeten Benutzersitzung (nicht am Sperr- oder Anmeldebildschirm).“ → Am Gerät erst anmelden bzw. entsperren. - „Das Gerät kennt diese Funktion noch nicht (BrowserDesk am Gerät aktualisieren).“ → Am Gerät aktualisieren. - „Laufwerk freigeben darf nur, wer das Gerät steuert.“ → Steuerung übernehmen.
- Windows meldet „Windows hat das Laufwerk abgelehnt (Netzwerkname nicht gefunden, Fehler 67).“ — meist nach etwa einer Minute Warten. Das war ein Fehler der ersten Fassung (20261011.12). Seit Fassung 20261011.15 ist er behoben. Beide Seiten aktualisieren — das Gerät und Ihr eigenes Programm —, dann neu freigeben.
- Fehlt am Windows-Gerät der Dienst „WebClient“? Windows bindet das Laufwerk über diesen Dienst ein. - „Der Windows-Dienst „WebClient“ fehlt auf diesem Gerät (Windows Server: Funktion „WebDAV-Redirector“ installieren).“ → Auf Windows Server die Funktion „WebDAV-Redirector“ installieren. - „Der Windows-Dienst „WebClient“ ist deaktiviert (Fehler 1058).“ → Ein Administrator des Geräts muss den Dienst wieder zulassen. - „Kein Laufwerksbuchstabe mehr frei.“ → Am Gerät ein Netzlaufwerk trennen, dann neu freigeben.
- Linux: Fehlt gvfs? Linux bindet das Laufwerk ohne Administrator-Rechte über gvfs („gio“) ein. - „Auf diesem Linux fehlt gvfs („gio“, Paket gvfs bzw. gvfs-backends) — …“ → Am Linux-Gerät gvfs installieren. - „Kein Desktop-Sitzungsbus (gvfs braucht eine angemeldete Desktop-Sitzung).“ → Am Gerät muss jemand an einer grafischen Oberfläche angemeldet sein. - „gvfs konnte den Ordner nicht einbinden (…)“ → Den Text in Klammern notieren und mit den Logs schicken (Schritt 7). - Unter Linux steht das Laufwerk im Dateimanager unter „Andere Orte“, nicht als Laufwerksbuchstabe.
- Bei Ihnen (Linux) steht eine Adresse statt eines Laufwerks? Ihr Rechner hat kein gvfs. Die Meldung nennt den Weg: „Im Dateimanager „Mit Server verbinden“ bzw. in die Adresszeile: dav://… (GNOME/Nautilus) oder webdav://… (KDE/Dolphin). Die Adresse gilt nur, solange die Sitzung läuft.“
- Das Laufwerk ist da, aber eine große Datei lässt sich nicht öffnen? Windows öffnet über diesen Weg ab Werk keine Dateien über 50 MB. Mit installiertem Dienst am Gerät hebt BrowserDesk die Grenze für die Sitzung an; ohne Dienst steht der Hinweis „Dateien über 50 MB lassen sich hier nicht öffnen …“. Große Dateien per Dateiübertragung schicken (E8).
- Nichts davon? Logs einsammeln — am Gerät und bei Ihnen — und mit der Uhrzeit an info@browserdesk.de schicken.
Daran sehen Sie, dass es geklappt hat
- Windows: Im Explorer steht ein Laufwerk „BrowserDesk – <Name>“ mit dem Inhalt des Ordners.
- Linux: Im Dateimanager unter „Andere Orte“.
- Am Gerät zeigt ein kleines Fenster bzw. die Fußzeile: „Laufwerk des Technikers eingebunden (X:).“ mit Beenden.
Was die andere Seite sieht
Die Person am Gerät sieht die Anzeige mit Beenden. Gibt sie selbst ein Laufwerk frei (E23), fragt BrowserDesk sie vorher.
Gut zu wissen
- Nur, solange die Sitzung läuft. Endet die Sitzung, verschwindet das Laufwerk.
- „Dateien“ aus = Laufwerk weg. Schaltet die Person am Gerät „Dateien“ aus, endet jede Laufwerk-Freigabe sofort.
- Anheben der 50-MB-Grenze startet am Windows-Gerät den Dienst „WebClient“ neu. Dabei trennt Windows alle WebDAV-Laufwerke des Geräts, auch fremde (zum Beispiel SharePoint).
- Nur lesen: Ohne Schreiben erlauben meldet der Explorer beim Speichern „Zugriff verweigert“. Unter Linux heißt der Fehler dann irreführend „No such file or directory“.
- macOS bindet das Laufwerk wie „Mit Server verbinden“ im Finder ein; das ist noch nicht am Gerät geprüft.
Wenn es nicht klappt
| Sie sehen | Bedeutung und Abhilfe |
|---|---|
| „Windows hat das Laufwerk abgelehnt (Netzwerkname nicht gefunden, Fehler 67).“ | Beide Seiten auf 20261011.15 oder neuer bringen (Schritt 2). |
| „Am Gerät kann niemand zustimmen — ein Laufwerk des Geräts gibt es nur mit Zustimmung am Gerät.“ | Für DateienLaufwerk des Geräts einbinden … muss jemand am Gerät angemeldet sein und zustimmen (E23). |
| „Es ist schon ein Laufwerk des Geräts freigegeben.“ bzw. „Am Gerät ist schon ein Laufwerk eines Technikers eingebunden.“ | Erst die laufende Freigabe beenden. |
| „Dafür fehlt die Freigabe „Dateien übertragen“.“ | Am Gerät bzw. in der Konsole ist „Dateien“ aus. |
| Ein Satz, der hier nicht steht | Logs einsammeln und an info@browserdesk.de schicken. |
Passt dazu
- E22 Den eigenen USB-Stick oder Ordner am Gerät als Laufwerk nutzen
- E23 Ein Laufwerk des Geräts beim Techniker öffnen — mit Zustimmung am Gerät
- G4 Nachsehen und schalten, welche Funktionen der Zugang hat
- H22 „Funktion nicht gebucht“ oder „im Tarif nicht enthalten“ — was die Absage bedeutet
- H19 Logs einsammeln und an den Support schicken