Ratgeber

Fernwartung kostenlos — was BrowserDesk Free kann

Für den Rechner der Eltern, das eigene Zweitgerät oder zum Ausprobieren: BrowserDesk Free kostet nichts und läuft ohne Ablaufdatum. Hier steht, was dazugehört, wo die Grenzen liegen und wann sich die Cloud oder ein eigenes Relay lohnt.

Was Free enthält

  • … Geräte in Ihrem eigenen Zugang auf browserdesk.de, dauerhaft kostenlos.
  • Steuern im Browser oder mit dem Programm für Windows, Linux und macOS; Bild und Eingabe sind auf dem direkten Weg Ende zu Ende verschlüsselt.
  • Bestätigung am Gerät: Jede Sitzung muss die Person am Gerät annehmen. Niemand schaut unbemerkt zu.
  • Eine Sitzung zur Zeit und ein Zugang mit zufällig vergebenem Namen, ohne eigenes Zugangs-Passwort.

Wo Free endet

Free ist für private Nutzung und zum Testen gedacht. Diese Funktionen gehören nicht dazu:

  • Unbeaufsichtigter Zugriff auf Rechner, an denen niemand sitzt (Server, Bürorechner von zu Hause).
  • Inventar, Leitstand und Sitzungsaufzeichnung.
  • Mehrere gleichzeitige Sitzungen und mehr Geräte.

Für den Einsatz im Unternehmen gibt es die Cloud über browserdesk.de oder ein eigenes Relay. Beide rechnen je Gerät oder je gleichzeitig arbeitendem Techniker ab; der Preisrechner nimmt die günstigere Abrechnung. Die Beträge stehen auf der Seite Preise.

Kostenlos auf dem eigenen Server testen

Wer die Fernwartung im eigenen Haus betreiben will, kann das Relay vorher ausprobieren: ohne Lizenz läuft es 30 Tage mit bis zu 5 Geräten — per Docker, als Windows-Dienst (MSI) oder als Linux-Paket. Konsole, Web-Client und TURN sind dabei.

Worauf Sie bei kostenloser Fernwartung achten sollten

Unabhängig vom Anbieter lohnt vor dem ersten Einsatz ein Blick auf diese Punkte:

  • Erlaubte Nutzung: Viele kostenlose Fassungen gelten nur privat. Lesen Sie die Lizenzbedingungen, bevor Sie Kunden oder Kollegen damit helfen.
  • Weg der Daten: Über welchen Server läuft die Sitzung, und in welchem Land steht er? Für Firmen hängt daran die Frage nach der Auftragsverarbeitung (DSGVO-konforme Fernwartung).
  • Verschlüsselung: Ist die Sitzung Ende zu Ende verschlüsselt, und zeigt das Programm, welcher Weg gerade läuft? Die Begriffe erklärt das Glossar.
  • Zustimmung am Gerät: Sieht die Person am Gerät, wer sich verbindet, und kann sie die Sitzung jederzeit beenden?
  • Herkunft der Datei: Laden Sie Fernwartungssoftware nur von der Seite des Herstellers. Betrüger nutzen Fernwartung gern für angebliche „Support-Anrufe“ — legen Sie auf, wenn sich jemand ungefragt meldet.

Häufige Fragen

Ist BrowserDesk Free wirklich dauerhaft kostenlos?
Ja. Free hat kein Ablaufdatum und braucht keine Zahlungsangaben. Es ist für private Nutzung und zum Testen gedacht.
Darf ich Free in der Firma nutzen?
Free ist für private Nutzung und zum Testen. Für den Einsatz im Unternehmen gibt es die Cloud über browserdesk.de oder ein eigenes Relay.
Kann ich mit Free einen Rechner steuern, an dem niemand sitzt?
Nein. In Free muss jede Sitzung am Gerät bestätigt werden. Unbeaufsichtigten Zugriff gibt es in der Cloud und mit eigenem Relay.
Kann ich BrowserDesk kostenlos auf meinem eigenen Server testen?
Ja. Ein eigenes Relay läuft ohne Lizenz 30 Tage mit bis zu 5 Geräten. Danach braucht es für den gewerblichen Einsatz eine Relay-Lizenz; privat bleiben 2 Geräte kostenlos.
Was passiert mit meinen Geräten, wenn ich von Free auf die Cloud wechsle?
Der Zugang bleibt derselbe. Mit der Cloud-Lizenz kommen mehr Geräte, mehr Sitzungen und weitere Funktionen dazu.

Weiterlesen