Fernwartung selbst hosten: On-Premise-Relay per Docker, MSI oder Linux
Vermittlung, Verwaltungskonsole, Web-Client und TURN laufen komplett auf Ihrer Hardware — keine Sitzungsdaten verlassen Ihr Haus; nach außen spricht das Relay nur für Lizenz und signierte Updates. Drei Installationswege, dasselbe signierte Release, PostgreSQL immer inklusive.
Warum Fernwartung selbst hosten?
- Datenhoheit: Geräteliste, Protokolle und optionale Sitzungsaufzeichnungen liegen bei Ihnen — nicht bei einem Cloud-Anbieter.
- Compliance: Wenn der Datenschutzbeauftragte fragt, wo die Daten liegen, zeigen Sie auf Ihren eigenen Serverraum. AV-Vertrag und Löschfristen sind trotzdem geregelt.
- Abgeschottete Netze: Produktions- und OT-Umgebungen, die keine fremde Cloud erreichen dürfen, bleiben erreichbar — das Relay steht ja innen.
- Planbare Kosten: Lizenziert wird je Gerät oder je gleichzeitig arbeitendem Techniker, für 1 bis 3 Jahre zum selben Jahrespreis — zum Ausprobieren läuft der Relay ohne Lizenz 30 Tage mit bis zu 5 Geräten, danach dauerhaft mit 2 Geräten für die private Nutzung.
So funktioniert das eigene Relay
Das Relay ist die Drehscheibe: Jedes Gerät meldet sich dort an, jede Sitzung wird dort vermittelt. Der Betrachter links steuert den Rechner rechts — der grüne Weg läuft ausschließlich über Ihr Relay.
- Geräte melden sich an. Windows, Linux, macOS und Android verbinden sich ausgehend mit Ihrem Relay — keine Portfreigabe am Gerät.
- Eine Sitzung wird vermittelt. Der Betrachter wählt ein Gerät, das Relay bringt beide zusammen; Bild und Eingaben laufen Ende-zu-Ende verschlüsselt.
- Alles bleibt im Haus. Vermittlung, Konsole, Web-Client und TURN laufen auf Ihrem Server; Protokolle und Geräteliste liegen in Ihrer PostgreSQL.
- Nur Lizenz und Updates von außen. Ihr Relay spricht mit browserdesk.de ausschließlich für Lizenzprüfung und signierte Updates — nie für Sitzungen.
Drei Wege zum eigenen Relay
Docker & Compose
Relay und PostgreSQL als Stack — ein Befehl, danach steht die Konsole. Alles Bewegliche liegt in einem Ordner, der sich sichern und umziehen lässt.
- Voraussetzung
- Docker · Compose v2 (amd64/arm64)
- Ports
- 9013/tcp · 3478/udp
Windows — MSI mit Dienst
Installiert den Dienst mit Autostart und Wiederanlauf, öffnet die Firewall-Ports und bringt PostgreSQL als eigene, abgeschottete Instanz gleich mit.
- Voraussetzung
- Windows Server 2019+
- Ports
- 9013/tcp · 3478/udp
Linux — ohne Docker
Nativer systemd-Dienst: das Installationsskript holt PostgreSQL aus den Paketquellen, lädt das geprüfte Release und richtet Dienst und TLS ein — kein .NET nötig.
- Voraussetzung
- Ubuntu 22.04/24.04 · Debian 12
- Ports
- 9013/tcp · 3478/udp
Alle drei Wege liefern dasselbe: Vermittlungsserver, Verwaltungskonsole, Web-Client, TURN und Datenbank. Eine vorhandene PostgreSQL lässt sich stattdessen eintragen. Geräte erreichen den Relay von außen ohne Firewall-Freigabe — sie bauen die Verbindung selbst auf; ist UDP gesperrt, fällt die Sitzung automatisch auf Port 443 zurück.
Was der Selbstbetrieb kostet
Ohne Lizenz läuft jeder selbst gehostete Relay im Testbetrieb 30 Tage mit bis zu 5 Geräten, danach dauerhaft kostenlos mit 2 Geräten, aber nur für die private Nutzung. Gewerblich und darüber zahlen Sie je Gerät oder je gleichzeitig arbeitendem Techniker — der Preisrechner nimmt automatisch die günstigere Abrechnung. Zum Beispiel im Jahr, netto: ein Techniker mit 100 Geräten …, ein Techniker mit 1.000 Geräten …, zehn Techniker mit 50 Geräten …. Für 2 oder 3 Jahre gilt derselbe Jahrespreis (Preisbindung). Inventar, Leitstand und Ticketsystem lassen sich als Funktionen dazubuchen. Eine Lizenz je Techniker braucht einen Relay ab Fassung …. Ob Ihr Relay Internet hat, fragen wir bei der Bestellung: Mit Internet bestätigt sich die Lizenz alle 30 Tage von selbst, ohne Internet erneuern Sie sie einmal im Jahr per Anfrage-Code.