Hilfe › Verbinden › D7

Im Firmennetz direkt verbinden — ganz ohne Relay und ohne Internet

Steht das Gerät im selben Netz, verbinden Sie sich per IP-Adresse oder Rechnername direkt — auch wenn das Internet ausgefallen ist. Der Verwalter muss das vorher in der Konsole freigeben.

Vorschau diese Anleitung ist noch nicht am Gerät durchgeklickt. Knopfnamen und Abläufe stammen aus dem Programm, können aber in Einzelheiten abweichen.

Für
Techniker · Verwalter eines Zugangs
Gilt für
Eigenes Relay
Recht in der Konsole
Richtlinie „Direkt im LAN erlauben (ohne Relay)“ (directLanAllowed)
Gesteuertes Gerät
Windows · macOS · Linux
Steuern von
Programm (Windows, macOS, Linux)
ab Fassung
20261010.43

Worum es geht

Normalerweise läuft jede Verbindung über einen Relay — auch wenn Ihr Rechner und das Gerät nebeneinander im selben Netz stehen. Fällt das Internet aus, oder hat die Werkstatt gar keins, geht dann nichts. Mit Direkt im LAN verbinden Sie sich per IP-Adresse oder Rechnername direkt mit dem Gerät. Ein Fingerabdruck stellt sicher, dass Sie wirklich mit dem richtigen Gerät sprechen.

Das brauchen Sie

  • Freigabe des Verwalters: In der Konsole muss Direkt im LAN erlauben (ohne Relay) für das Gerät oder den Zugang eingeschaltet sein. Ab Werk ist es aus. Am Gerät selbst lässt sich die Freigabe nicht setzen.
  • Am Gerät: BrowserDesk ab Fassung 20261010.43 unter Windows, macOS oder Linux, und der Schalter Direkte Verbindungen im eigenen Netz annehmen eingeschaltet.
  • Bei Ihnen: das BrowserDesk-Programm am Rechner. Im Browser geht Direkt im LAN nicht.
  • Beide im selben Netz: Heim- oder Firmennetz, auch ein Kabel direkt zwischen zwei Rechnern. Über VPN-Netze wie Tailscale geht es nicht.
  • Das Kennwort des Geräts (D2).
  • Firewall: Unter Windows muss TCP-Port 47420 im privaten Netz offen sein. BrowserDesk ändert die Firewall nicht selbst.

So geht's

Verwalter und Gerät (einmal)

  1. In der Konsole die Einstellungen des Geräts (oder des Zugangs) öffnen, Abschnitt Erreichbarkeit.
  2. Direkt im LAN erlauben (ohne Relay) einschalten. Optional gleich Direkt im LAN einschalten — dann ist der Schalter am Gerät fest an.
  3. Am Gerät: EinstellungenFernzugriff → Karte Direkt im LAN → Direkte Verbindungen im eigenen Netz annehmen einschalten, falls die Konsole das nicht schon tut.
  4. Die Karte zeigt nun „Erreichbar unter …“ mit Adresse und Port und einen Fingerabdruck. Beides notieren oder dem Techniker durchgeben.

Techniker (verbinden)

  1. Auf der Startseite unter dem Verbinden-Feld auf Direkt im LAN verbinden … klicken.
  2. „IP-Adresse oder Rechnername[:Port]“ eintragen, zum Beispiel 192.168.1.20. Den Port nur angeben, wenn er nicht 47420 ist.
  3. „Kennwort des Geräts“ eintragen, Verbinden.
  4. Beim ersten Mal zeigt BrowserDesk den Fingerabdruck des Geräts: Gerät zum ersten Mal — Fingerabdruck vergleichen. Mit der Anzeige am Gerät vergleichen. Nur wenn beide gleich sind: Stimmt überein — verbinden.
  5. Erst danach geht das Kennwort an das Gerät. Der Fingerabdruck wird für diese Adresse gemerkt.

Daran sehen Sie, dass es geklappt hat

Das Sitzungsfenster mit dem Bildschirm des Geräts geht auf — auch ohne Internet. Im Verlauf steht die Sitzung als „Direkt …“ mit der Adresse.

Was die andere Seite sieht

Dasselbe wie über den Relay: Kennwort, Sperre nach Fehlversuchen und die Frage Zugriff erlauben? gelten unverändert (F1).

Gut zu wissen

  • Regeln des Zugangs gelten hier nicht. Ohne Relay prüft niemand zum Beispiel „Steuerung nur aus dem eigenen Zugang“. Deshalb braucht es die Freigabe des Verwalters. Die Rechte am Gerät (Steuern, Dateien …) gelten wie sonst.
  • Protokoll: Das Gerät schreibt jede Direktverbindung bei sich mit und meldet sie dem Relay nach, sobald er wieder erreichbar ist.
  • Nur Adressen aus dem eigenen Netz werden angenommen. Eine Sitzung zur Zeit.
  • Neu eingerichtet: Nach einer Neuinstallation hat das Gerät einen neuen Fingerabdruck. BrowserDesk warnt dann.
  • „BrowserDesk neu starten“ aus der Ferne gibt es im Direktmodus nicht.
  • Freigabe zurückgenommen: Das Gerät schließt den Direktzugang, sobald es sich wieder am Relay anmeldet.

Wenn es nicht klappt

Sie sehenBedeutung und Abhilfe
„… antwortet nicht. Ist „Direkt im LAN“ am Gerät eingeschaltet und freigegeben, und lässt die Firewall den Port zu? …“Schalter am Gerät aus, keine Freigabe, falsche Adresse oder die Firewall blockt Port 47420. Unter Windows die Firewall-Regel für TCP 47420 im privaten Netz anlegen lassen.
„Adresse nicht lesbar — z. B. 192.168.1.20 oder pc-buero.fritz.box:47420“Tippfehler in der Adresse.
Fingerabdruck hat sich geändertNormal nach einer Neuinstallation am Gerät. Sonst kann sich ein fremdes Gerät dazwischen geschaltet haben. Nur mit Neuen Abdruck übernehmen weiter, wenn der Abdruck mit der Anzeige am Gerät übereinstimmt.
Am Gerät: „Nicht freigegeben — der Verwalter schaltet „Direkt im LAN erlauben“ in der Konsole frei.“Freigabe in der Konsole fehlt (siehe oben).
Am Gerät: „Vom Gerätebesitzer gesperrt (lokale Richtlinie).“Der Besitzer des Geräts hat Direkt im LAN verboten. Das schlägt auch die Konsole.
Am Gerät: „Vom Administrator festgelegt (aus) — hier nicht änderbar.“Direkt im LAN einschalten steht in der Konsole auf aus.
Verbindung über VPN klappt nichtGewollt: Direkt im LAN nimmt nur Adressen aus dem eigenen Netz an. Über VPN den Relay nutzen.