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Ein anderes Relay eintragen und einen Proxy nutzen
Das Programm auf Ihr eigenes Relay statt browserdesk.de umstellen — der Hintergrunddienst zieht von selbst mit. Und im Firmennetz über einen HTTP-Proxy verbinden.
Vorschau diese Anleitung ist noch nicht am Gerät durchgeklickt. Knopfnamen und Abläufe stammen aus dem Programm, können aber in Einzelheiten abweichen.
- Für
- Verwalter eines Zugangs · Betreiber eines eigenen Relays
- Gilt für
- Free · Cloud · Eigenes Relay
- Gesteuertes Gerät
- Windows · macOS · Linux
- Steuern von
- Programm (Windows, macOS, Linux)
- ab Fassung
- 20260909.2
Worum es geht
Ab Werk verbindet sich BrowserDesk mit browserdesk.de. Betreiben Sie ein eigenes Relay, tragen Sie dessen Adresse im Programm ein. Das gilt für das ganze Gerät — auch für den Hintergrunddienst. Im Firmennetz mit Proxy stellen Sie zusätzlich den Proxy ein.
Das brauchen Sie
- BrowserDesk am Gerät, Windows, Mac oder Linux (C1).
- Die Adresse des Relays, zum Beispiel
wss://relay.firma.de:9013. Fragen Sie Ihren Relay-Betreiber. - Für einen Proxy: Host und Port, eventuell Benutzer und Kennwort.
So geht's
Relay-Adresse eintragen
- BrowserDesk öffnen → EinstellungenNetzwerk.
- In der Karte Netzwerk unter „RELAY-ADRESSE“ die Adresse eintragen, zum Beispiel
wss://relay.firma.de:9013. - Das Feld verlassen oder Enter drücken. Die Adresse wird für das ganze Gerät gespeichert.
- Läuft der Dienst, zieht er von selbst mit. Unter dem Feld steht „Der Hintergrunddienst zieht um …“, kurz darauf „Der Hintergrunddienst ist jetzt mit … verbunden“.
- Das Gerät dem Zugang auf dem neuen Relay hinzufügen (C2).
Zurück zu browserdesk.de: wss://browserdesk.de:443 eintragen und das Feld verlassen. Unter dem Feld steht dann „Relay gewechselt — …“.
Proxy einstellen
- EinstellungenNetzwerk → Karte Proxy.
- Unter „MODUS“ wählen: - Kein — direkte Verbindung, - System — die Proxy-Einstellungen des Systems (Umgebungsvariablen
http_proxy,https_proxy,no_proxy), - Manuell — „PROXY-HOST“, „PORT“ und optional „BENUTZER (OPTIONAL)“ und „PASSWORT“ eintragen. - In der Karte Netzwerktest auf Test starten klicken.
Daran sehen Sie, dass es geklappt hat
- Unter dem Feld steht „Gespeichert.“ bzw. „Relay gewechselt — …“ und danach, dass der Hintergrunddienst verbunden ist.
- Die Karte Relay-Einstellungen zeigt das neue Relay. Jetzt vom Relay laden holt den aktuellen Stand.
- Der Netzwerktest prüft DNS, TCP, TLS, HTTPS und die WebSocket-Verbindung einzeln und zeigt, wo es klemmt.
Gut zu wissen
- Wechsel hin und zurück: Das Gerät merkt sich je Relay seinen Stand (Zertifikat, Zugang). Kehren Sie zu einem Relay zurück, steht dort „Relay gewechselt — Zertifikat und Zugang für … wiederhergestellt.“; auf einem neuen Relay „Relay gewechselt — das Gerät schreibt sich bei … neu ein.“ Dort erscheint es als neues Gerät.
- Erst die Adresse, dann der Beitritt: Ein Beitritt geht immer an das Relay, das gerade eingetragen ist. Auf dem falschen Relay wird er abgewiesen (C3).
- Ohne Schema ergänzt das Programm
wss://, ohne Port nimmt es 443. Läuft Ihr Relay auf 9013, den Port also mit angeben. Unverschlüsseltesws://geht nur zum eigenen Rechner. Ungültige Eingaben speichert es nicht. - Proxy: Nur HTTP-Proxys (CONNECT). Mit Proxy laufen Bild und Ton immer über das Relay. Das Proxy-Kennwort liegt unter Windows geschützt (DPAPI) auf dem Gerät.
- Variable
BD_RELAY: Ist sie am Rechner gesetzt, gilt sie vor dem Feld. Die Karte weist darauf hin. - Diagnose weitergeben: In der Karte Netzwerktest legt Diagnose exportieren einen Bericht an. Mehr in Netzwerk-Diagnose.
- Weitere Anleitungen: Relay-Adresse anpassen, Proxy einrichten.
Wenn es nicht klappt
| Sie sehen | Bedeutung und Abhilfe |
|---|---|
| „Ungültige Adresse — erwartet wird wss://host:port. Nicht gespeichert.“ | Schreibweise prüfen, zum Beispiel wss://relay.firma.de:9013. |
| „Gespeichert — wirkungslos, solange BD_RELAY gesetzt ist.“ | Die Variable BD_RELAY am Rechner entfernen. |
| „Adresse konnte nicht gespeichert werden (relay-address.txt nicht beschreibbar) …“ | Die Datei ist schreibgeschützt. Der Administrator des Rechners muss das Schreiben erlauben. |
| „Der Hintergrunddienst hat sich nicht bei … angemeldet — ist das Relay erreichbar? …“ | Das Relay ist nicht erreichbar. Netzwerktest ausführen; Firewall und Proxy prüfen. |
| „Der Hintergrunddienst läuft gerade nicht; er übernimmt die Adresse beim Start.“ | Kein Fehler. Der Dienst nimmt die Adresse beim nächsten Start. |
| Der Netzwerktest scheitert bei TLS | Oft prüft eine Firewall den Verkehr (SSL-Inspection). Das Relay dort ausnehmen lassen. |
| Das Gerät erscheint auf dem neuen Relay, aber nicht im Zugang | Es muss dem Zugang dort neu hinzugefügt werden (C2). |
Passt dazu
- B2 Ein eigenes Relay installieren — Docker, Linux oder Windows Server
- B8 Das eigene Relay aktualisieren, sichern und auf einen neuen Server umziehen
- C1 BrowserDesk installieren — Windows, Mac, Linux, Handy und Fernseher
- C2 Ein Gerät zum eigenen Zugang hinzufügen
- C3 Viele Geräte auf einmal verteilen — MSI mit Zugang und Verteil-Schlüssel
- D9 Verstehen, warum die Verbindung nicht klappt