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Kunden sauber voneinander trennen und unter eigener Marke auftreten
Für Systemhäuser — je Kunde ein eigener Zugang, Konten nur für die passenden Kunden, Steuern nur aus dem eigenen Zugang, und im Programm Ihr Name, Ihr Logo und Ihr Support-Kontakt.
Vorschau diese Anleitung ist noch nicht am Gerät durchgeklickt. Knopfnamen und Abläufe stammen aus dem Programm, können aber in Einzelheiten abweichen.
- Für
- IT-Dienstleister (MSP)
- Gilt für
- Cloud · Eigenes Relay
- Recht in der Konsole
- System-Administrator (Zugänge und Konten zuordnen); Verwalter des Zugangs (Richtlinie, Branding)
- Gesteuertes Gerät
- Windows · macOS · Linux
- Steuern von
- Browser
- ab Fassung
- 20261010.39
Worum es geht
Betreuen Sie mehrere Kunden, bekommt jeder einen eigenen Zugang. Ihre Techniker sehen nur die Kunden, für die sie zuständig sind; Skripte und Software erreichen nur die Geräte des Zugangs, aus dem sie gestartet werden. Auf Wunsch lässt sich ein Gerät nur aus seinem eigenen Zugang steuern. Im Programm der Kundengeräte erscheinen Ihr Name, Ihr Logo, Ihre Farbe und Ihr Support-Kontakt.
Das brauchen Sie
- Am besten ein eigenes Relay (B2). Dort legen Sie beliebig viele Zugänge an und ordnen Konten zu.
- In der Cloud ist jeder Zugang eine eigene Bestellung. Ein Konsolenkonto für mehrere Zugänge richtet nur der System-Administrator ein — auf browserdesk.de also der Betreiber. Schreiben Sie dafür an info@browserdesk.de.
- Ein Konsolenkonto als System-Administrator (Zugänge anlegen, Konten zuordnen) bzw. als Verwalter des Zugangs (Richtlinie, Branding).
- Für die Marke im Programm: ein Logo als PNG, JPEG oder WebP.
So geht's
1. Je Kunde einen Zugang
Mandanten → Neuer Mandant → Name eintragen → Speichern. In der Konsole heißt der Zugang Mandant. Die Geräte des Kunden kommen in diesen Zugang (C2, C3).
2. Techniker nur für ihre Kunden
- Benutzer & Rollen: Konto anlegen, Rolle Techniker (B4).
- Im Menü der Zeile (⋮) Mandanten zuordnen… → die Zugänge der Kunden anhaken → Speichern.
- Für den Kunden selbst: im Zugang einen Verwalter anlegen (Mandant bearbeiten → Reiter Verwalter). Er verwaltet nur seinen Zugang.
3. Steuern nur aus dem eigenen Zugang
Mandant bearbeiten → Reiter Governance-Policy → Steuerung nur aus dem eigenen Mandanten:
| Stufe | Wer darf verbinden |
|---|---|
| Aus (Vorgabe) | jeder mit Kennung und Gerätekennwort |
| Mitglieder und Rechner des Mandanten | wer im Programm oder unter „Meine Geräte“ am Zugang angemeldet ist, ein Rechner des Zugangs oder ein Konsolenkonto mit Sicht auf den Zugang |
| Nur Rechner des Mandanten | nur Rechner, die dem Zugang hinzugefügt sind. Web-Zugriff und Verbinden aus der Konsole sind dann gesperrt, auch für Administratoren |
Danach Speichern. Free-Zugänge stehen immer mindestens auf „Mitglieder und Rechner“.
4. Ihre Marke im Programm
- Mandant bearbeiten → Reiter Branding.
- Unter Farbe & Begrüßung eine Eigene Akzentfarbe und optional einen Begrüßungstext setzen; unter Logo Ihr Logo hochladen.
- Unter Eigene Marke im Programm „Produktname“ (bis 40 Zeichen), „Support-Text“ (bis 240 Zeichen) und „Support-Link“ (
https:,mailto:odertel:) eintragen. - Speichern.
Die Geräte des Zugangs holen das Branding beim Start und nach dem Beitritt.
Daran sehen Sie, dass es geklappt hat
- Ein Techniker mit zugeordneten Zugängen sieht in Geräte und Mandanten nur diese.
- Ein Gerät, das nicht zum Zugang gehört, bekommt beim Verbinden eine Absage, zum Beispiel „Dieser Rechner ist kein Mitglied des Zugangs, zu dem das Gerät gehört. …“.
- Im Programm der Kundengeräte stehen Ihr Name und Logo im Kopf, darunter klein „powered by BrowserDesk“. Unter Einstellungen → Allgemein erscheint die Karte „Support – <Ihr Name>“. Fenstertitel und Infobereich tragen Ihren Namen.
Was die andere Seite sieht
Ihr Kunde sieht im Programm Ihren Namen, Ihr Logo und Ihren Support-Kontakt. „powered by BrowserDesk“ bleibt immer klein sichtbar.
Gut zu wissen
- Die Grenze beim Versand gilt immer: Ein Skript, ein Paket oder ein Workflow aus Zugang A erreicht nie ein Gerät aus Zugang B — auch nicht, wenn jemand dessen Kennung kennt.
- Ohne Stufe ist der Zugang beim Verbinden nur eine Gruppe im Adressbuch. Die Sperre ist dann das Gerätekennwort. Wer Kunden auch beim Verbinden trennen will, stellt die Stufe ein (Schritt 3).
- Zusätzlich nach Netz beschränken: B7.
- SVG-Logos zeigt das Programm nicht; dann bleibt das BrowserDesk-Logo. Laden Sie für das Programm PNG, JPEG oder WebP hoch. Im Web erscheint auch ein SVG.
- Was nicht umbenannt wird: Installationsordner, Dienst, Startmenü-Eintrag und die Signatur „ondeso GmbH“ bleiben BrowserDesk. Updates kommen aus dem BrowserDesk-Feed.
- Eine eigene Programmdatei unter Ihrem Namen (eigener Dateiname und eigenes Symbol, nur Windows) baut BrowserDesk. Einen Bestellweg dafür gibt es noch nicht — schreiben Sie an info@browserdesk.de. Nach dem ersten Update heißt die Datei wieder
BrowserDesk.exe; Name, Logo und Support in der Oberfläche bleiben.
Wenn es nicht klappt
| Sie sehen | Bedeutung und Abhilfe |
|---|---|
| Das Programm zeigt weiter „BrowserDesk“ | Das Gerät gehört nicht zu diesem Zugang, oder es hat das Branding noch nicht geholt. Programm neu starten. |
| Das Logo fehlt im Programm, im Web ist es da | Es ist ein SVG. Als PNG, JPEG oder WebP hochladen. |
| Ein Techniker sieht alle Kunden | Ihm sind keine Zugänge zugeordnet — ohne Auswahl sieht ein Konto alle. Mandanten zuordnen…. |
| Nach „Nur Rechner des Mandanten“ geht der Web-Zugriff nicht mehr | So gewollt. Vom Rechner eines Technikers verbinden, der dem Zugang hinzugefügt ist, oder die Stufe auf „Mitglieder und Rechner“ stellen. |
| Der Support-Link wird nicht gespeichert | Erlaubt sind nur https:, mailto: und tel:. |
Passt dazu
- B4 Konsolenkonten, Rollen und sichere Anmeldung — zweiter Faktor, SSO, LDAP und SCIM
- B5 Mitglieder des Zugangs anlegen, Geräte je Mitglied festlegen, zweiten Faktor verlangen
- B7 Zugriff nur aus vertrauten Netzen erlauben
- B2 Ein eigenes Relay installieren — Docker, Linux oder Windows Server
- C2 Ein Gerät zum eigenen Zugang hinzufügen
- G4 Nachsehen und schalten, welche Funktionen der Zugang hat